Im Bielatal

Entfernung:
13 km
Zeit:
3,5 h
Schwierigkeit:
leicht
Charakter:
mäßig anstrengende Runde
Startpunkt:
Ottomühle im Bielatal
Sehenswert:
Herkulessäulen, das ganze felsumstandene Bielatal, Eiland mit dem Felsenkessel, Grenzplatte mit schönem Blick von oben.
Strecke:

Vom Parkplatz Ottomühle führt links (am Pumpwerk) ein Pfad übers Flüßchen und in die Felsen. Man steigt dann gleich den gegenüberliegenden Talhang hinauf und gelangt bald zu den markanten Felsformationen der Kleinen und Großen Herkulessäule. Hier windet man sich etwas durchs Blockgewirr und erreicht einem Aussichtspunkt mit fotogener Retrospektive zu den bereits erwähnten Herkulessäulen. Die sogenannte Felsengasse leitet uns hinab, gleich darauf schnauft man auf Stufen erneut bergan zur Kaiser-Wilhelm-Warte, die hoch überm Tal thront. Von hier geleitet unser Weg stets oben entlang der Felskante, bis nach etwa 1 km ein Hohlweg wieder hinab zur Ottomühle zieht. Wenn man im Talgrund angekommen ist, hält man sich links. Die wenige Meter rechts lockende Ottomühle kann man später am Tage noch besuchen. Wir wandern also auf dem Hauptweg für etwa 1 Stunde stets südlich und sacht bergan. Nach fast unmerklichem Grenzübertritt erreicht man das Örtchen Eiland (Ostrov). Hier buhlen (mehr oder weniger) die Zapfhähne und Bratpfannen um des Wand'rers Gunst. So man denn Kehle und Magen wieder unter Kontrolle gebracht hat, macht man sich auf den Weiterweg. Zunächst gehts ein kurzes Stück zurück zur deutschen Grenze und dann links abbiegend der Ausschilderung nach Raitza (Rájec) folgend. Markant an diesem Abzweig ist ein Fähnchen mit der Aufschrift: "Kleine Republik Eiland, Friede, Freude, Eierkuchen". Der Weg selbst ist zwar steil, weil er aus Eiland hinaus auf die Höhe zieht, aber auch nicht allzu lang und sehr schön. Er ist teilweise mit Steinplatten ausgelegt und hat die Form eines Hohlweges. Auf der Höhe angekommen, trifft man sogleich auf die Grenze. Hier geht man rechts und folgt dem Grenzweg auf etwa 1/2 km Länge, bis man auf eine Ecke mit deutschen Wegemarkierungen trifft. Die rote Balkenmarkierung leitet uns nach rechts zur Grenzplatte, einem Aussichtsfelsen, der einen sehr schönen Einblick in den Felskessel von Eiland bietet. Links überragt der Tafelberg des Tetschener Schneeberges die Szenerie und ganz links, hinten am Horizont sind die Kegelberge des Lausitzer- und Kreibitzer Gebirges zu sehen. Die rote Markierung ist weiterhin unser Begleiter. Der Weg zieht zunächst einige Meter entlang der Abbruchkante, um dann scharf nach links abzubiegen. Nach 1/2 km biegt man wieder nach rechts ab und läuft für mehrere km immer geradeaus. Am Ende und kurz vor der Ottomühle muss man vom Plateau wieder in den Talgrund. Auf dem Weg zum Parkplatz passiert man noch die mehrfach erwähnte Mühle. Wer möchte, kann sich hier im schönen Biergarten ein wenig stärken. Noch zu erwähnen sind die linksseitig, auf Höhe des Parkplatzes, befindlichen Aussichtswarten. Die Johanniswacht und der Sachsenstein bieten, für einen Umweg und die Mühe des Aufstiegs, entzückende Ausblicke auf die herrlich geformten Felsnadeln im Bielatal.

Einkehr:
in der Ottomühle, gegenüber dadort im Imbiss, in Eiland in der Alten Bäckerei, der Campingplatzkneipe (einfach) und im gehobenen Hotel Ostrov.
Map ID:
447691-im-bielatal
Art der Tour:
Wanderung

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